40 x 40 x 3 cm | Acrylfarbe auf Leinwand

Es gibt Momente, in denen man sich im eigenen Kopf verfängt. Gedanken, die sich zu Maschen verweben, enger werden, je mehr man an ihnen zieht. Man treibt in der Tiefe, sieht oben das Licht und weiß nicht, welcher Faden zurückführt.
Manchmal ist es sogar die Freiheit selbst, die zum Netz wird, wenn zu viele Wege offen stehen und keiner sich richtig anfühlt. Und manchmal ist es die eigene Stimme, die im Hals stecken bleibt, obwohl sie so viel zu sagen hätte.
Die Sirenen in diesem Bild sind gefangen und doch nicht verstummt. Selbst im dichtesten Geflecht trägt ihr Ruf weiter, leise, aber unüberhörbar: Ich bin noch hier.
"Siren Cry" ist für alle, die sich schon einmal festgehalten gefühlt haben, und eine Erinnerung daran, dass auch ein Schrei im Dunkeln ein Anfang ist.

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